Rotlicht in Wien und der Welt

Geschäftseinbruch in Peepshow Burggasse – wenig gestohlen

Posted in Peepshow by rotlichtwien on 19. Juni 2010

Nach einem mysteriösen Einbruch am 25. Mai 2010 in der Peepshow Burggasse gibt man sich kämpferisch.
(Foto: Webseite der Peepshow)

(Wien, im Juni 2010) Nach dem Einbruch am 25. Mai 2010 in der Peepshow Burggasse, die als älteste in Wien gilt (seit 1988), und die im Vorjahr einen Eigentümerwechsel hatte, rätseln die Besitzer aus Graz über die Urheber.

Tatsache ist, dass das Türschloss aufgebohrt, der Zylinder abgebrochen wurde und so die Einbrecher Zutritt in die Peepshow erhielten. Das geschah in besagter Dienstag Nacht (25. Mai 2010). Es wurde so gut wie nichts gestohlen. Beute waren ein paar Erotik-DVDs, ein paar Münzen, ein kleiner Fernseher aus dem Büroraum sowie ein Verstärker, der hinter der Kassenloge stand. Weitere Dinge wurden nicht gestohlen, etwa 120 DVD-Recorder, die im Technikraum stehen.

Wenig gestohlen, viel zerstört

Die Besitzer merkten, dass es den Einbrechern um Zerstörung und Vandalismus gegangen war: So wurden Spiegel zerschlagen, im Peepkreisel Scheiben zerbrochen und im Verkaufsraum Regale umgeschmissen. Elektrokabel wurden zerschnitten und in den drei Solokabinen wurden die elektronischen Münzzähler aus der Verankerung gerissen und zerstört. Die Solokabine 1 ist am 19. Juni 2010 noch immer außer Betrieb. Die Solokabinen 2 und 3 wurden rasch wieder repariert.

Die Betreiber haben ihre eigene Theorie: Dies war kein klassischer Einbruch, bei dem Diebe den Tresor suchen und nichts finden und danach Schaden anrichten. Sondern es wären Auftragsdiebe gewesen, die gezielt in das Geschäft eindrangen, um den Geschäftsfluss für eine Weile zu stören.

Verdacht des Auftragseinbruchs

Die Polizei ist laut Peepshowbetreiber ebenso der Ansicht, dass das kein klassischer Einbruch ist. Aber man hat keine Täter. Daher kann man die Theorie des Auftragseinbruchs (noch) nicht stützen.

Die Peepshow Burggasse hat nach nur zwei Tagen den Betrieb wieder voll aufgenommen – mit Ausnahme einer Solokabine, die bis heute außer Gefecht ist.

Marcus J. Oswald (Ressort: Peepshow)

Peepshow Burggasse lädt zur Gang Bang Party (FSK ab 18)

Posted in Peepshow, Termindienst, Wien by rotlichtwien on 13. April 2010

Partyzettel der Wiener Peepshow Guckloch. (Foto: Marcus J. Oswald, 04/2010)

(Wien, im April 2010) In Wien rebelliert die Ärztekammer gerade dagegen, dass die Swingerclubs und Schwulensaunas in der Wirtschaftskammer Wien von den gleichen Lobbyisten vertreten werden, die auch die private Krankenanstalten (Kuranstalten und ähnliche Ressorts) vertreten. Man fürchtet, dass die Rotlichtnähe zu sehr auf das Image der Weißen Kittel abfärbt. Das Image der Ärzte ist fraglos besser als das der Rotlichtbetreiber.

Bis der Arzt kommt

Am 24. April 2010 ist in der Wiener Peepshow Burggasse eine Veranstaltung angekündigt, die aber wieder Bezug auf die Ärzte nimmt. Vielleicht ist auch einer anwesend und hält das Beatmungsgerät bereit. Die älteste Wiener Peepshow (mittlerweile jedoch viele Besitzerwechsel) kündigt eine „Gang Bang“ an und „Ficken bis der Arzt kommt“.

Bis zu 20 Personen werden gleichzeitig zugelassen und die Schweinigelei soll ordentlich Geld in die Kassen der Veranstalter schwemmen. 200 Euro ist das „Nenngeld“, das vorab zu hinterlegen ist. Wer dann nicht erscheint oder einen „schlechten Tag“ hat, fällt um sein Geld. So ist das in der Welt des Rotlichts. Garantie gibt es nur bei „Mediamarkt“, wo „Geiz geil ist“. Voraussetzung für die Teilnahme am Rudelbumsen ist erreichte Volljährigkeit.

Teilnahme ab 18

Zwei Stunden soll die Party in der Burggasse 112 dauern. „Duschgel und Badetuch“ sind vom Teilnehmer „selbst mitzubringen“, so der Veranstalter. Das Event ist öffentlich, was bedeutet, dass die Kassen klingeln könnten. Die Peepshow, die sonst nicht mehr so gut besucht ist, erwartet sich an diesem Samstag regen Besucherstrom.

Marcus J. Oswald (Ressort: Wien, Peepshow, Termindienst)

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