Rotlicht in Wien und der Welt

Ariel Muzicant hielt Wort – Sexwohnung geschlossen!

Posted in Asien Lokale, Wien by rotlichtwien on 13. Juli 2010

(Wien, im Juli 2010) Es spricht für ihn und gute Tugend: Der Präsident der Israelistischen Kultusgemeinde hat Ernst gemacht und nach Hinweis durch diese Webseite einen Mietvertrag gekündigt. Der „Asiaclub“ in der Florianigasse 36, mitten in der schönen Wohngegend der Josefstadt, ist nicht mehr.

Das ergab eine Überprüfung dieses Journals in diesen Tagen. Die Wohnung steht seit Ende Juni 2010 leer! Die Hausverwaltung und Eigentümerschaft IKG Wien konnte sich nach Bekanntwerden mit den Tätigkeiten der asiatischen Mieter nicht identifizieren. Nun steht die straßenseitige Wohnung im ersten Stock (vier Fenster) besenrein gemacht zur Vermietung. Der Nachmieter muss allerdings mit dem Makel leben, dass der Vormieter Wohnungsprostitution samt Kontaktinseraten und Webseite darin betrieben hatte!

Dennoch sei an dieser Stelle den Verantwortlichen der IKG Wien für das rasche und unbürokratische Einschreiten gedankt. Es gibt noch Ehrenmänner in Wien und Leute mit Gewissen. Ariel Muzicant ist so einer.

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Was bisher geschah:

Präsident der israelitischen Kultusgemeinde will reagieren (8. Mai 2010)
Israelitische Kultusgemeinde Wien vermietet Wohnung an Asienpuff (20. April 2010)

Marcus J. Oswald (Ressort: Wien, Asien Lokale)

Israelitische Kultusgemeinde Wien vermietet Wohnung an Asienpuff

Posted in Asien Lokale, Prostitution, Wien by rotlichtwien on 20. April 2010

Das Inserat ist brandneu von heute, wird aber schon seit Monaten täglich geschalten: In der Florianigasse 36 in 1080 Wien ist ein Asienbordell. (Foto Inserat Krone 20. April 2010, S. 56, Archiv B&G)

Der Ort des Geschehens: Florianigasse 36, 1080 Wien. (Foto: Blaulicht und Graulicht, 20. April 2010)

(Wien, im April 2010) Wenn man sich die Frage stellt, wer im Rotlicht Geld verdient, muss dieses Mal die Antwort sein: Die Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG).

Die IKG vermietet ein Haus, das sie selbst besitzt und das mitten in der Wiener Josefstadt steht, an einen asiatischen Bordellbetreiber.

Das Inserat wird seit Monaten in der „Kronen Zeitung“ geschalten. Es führt auf den Salon hinter Tür 11 des Hauses Florianigasse 36, 1080 Wien.

Das Antiquariat an der Gasse ist alteingesessen und bietet feine Stücke rund um Baukunst, Viennensia und Judiaca. (Foto: Blaulicht und Graulicht)

Unten im Haus ist ein altes Buchantiquariat, das vor allem Viennensia und Judiaca führt. Doch schon zwei Stockwerke höher, rauf über das Mezzanin in den ersten Stock befindet sich hinter der straßenseitigen Wohnung (die Fenster sind den ganzen Tag abgedunkelt) in zwei Bordellzimmern das Asienpuff.

Den ganzen Tag über kommt Kundschaft in dieses Wohnhaus, so auch beim Fototermin, als ein Türke Mitte 40 am Klingelbrett an der einzigen Nummer, die ein Schild hat, anläutet. Wie beim Arzt geht beim Anläuten sofort und direkt das Haustor auf. Der Mann entschwindet nach oben in der Wohnung.

An dieser feinen Adresse mitten in der Josefstadt klingelt man einmal an Tür 11 und schon geht die Tür auf. (Foto: B&G)

Die Wohnung besteht aus einem Gang der rechts in die Duschräume führt (die Eckbadewanne darf von Kundschaft nicht benutzt werden). Außerdem gibt es zwei Bordellzimmer mit der alibihaft aufgestellten medizinischen Liege, die aber nur zur Kleiderablage von der Kundschaft benutzt wird. Der Rest ist dann Verhandlungssache.

Marktübliche Asien-Bordelltarife

Die Preise in diesem Asienbordell sind marktüblich für Wien. Bei 30 Euro beginnt es (Quickie beziehungsweise „Handentspannung“) und setzt sich je nach Zusatzangebot und Länge bis 120 Euro nach oben fort (FS).

Hinter dieser Tür 11 brummt das Schwarzgeldgeschäft mit dem schnellen, bezahlten Sex. Rechnung für die Dienstleistung gibt es keine. Alles brutto für netto. Das Geld schicken die Asiatinnen dann mit Western Union nach Hause oder waschen es im Prater-Spielcasino am Automaten rein. Ariel Muzicant weiss das, denn ihm gehört das Haus. (Foto: Blaulicht und Graulicht)

Die Asiatinnen in diesem Etablissement sprechen kein Wort deutsch. Dennoch bewirtschaften sie dieses Bordell seit Monaten. Im Mai ist Pause, heißt es auf der Homepage, dann fahren die Chinesinnen nach Hause. Und entweder kommen einen Monat später die gleichen wieder oder andere.

Aus Wohnbezirk wird Sperrbezirk

Ariel Muzicant von der Israelistischen Kultusgemeinde ist der Hausherr im Haus Florianigasse 36 im 8. Wiener Bezirk. Er unterstützt durch die Vermietung dieser Wohnung das Treiben der Asiatenninnen mitten in einem Wohnbezirk.

Das Haus Florianigasse steht im Eigentum der IKG Wien. Man verwaltet das Haus auch.
(Foto: Blaulicht und Graulicht)

Ihm scheint wichtig zu sein, dass der Bakschisch rollt. Daher ging ein Brief an die IKG Wien, in welchem der Präsident der Israelistischen Kultusgemeinde über das Treiben hinter Tür 11 seines Hauses aufgeklärt wird.

Damit er sich eigenständig informieren kann, was in seinem Haus geschieht, hier der Link: www.asiaclub.at

Marcus J. Oswald (Ressort: Asien Lokale, Prostitution, Wien)

Vormaliges „Thaiparadies“ Scholzgasse zur Vermietung

Posted in Asien Lokale, Wien by rotlichtwien on 11. April 2010
Bordell zu verkaufen

Das Lokal, das sich Thaiparadies nannte, schloss. Es steht zum Verkauf. 795 Euro monatlich will der Vermieter.
(Foto: Marcus J. Oswald am 26. Februar 2010 für B&G)

(Wien, im April 2010) Die Puffs sperren in Wien reihenweise zu. Nicht nur am Gürtel, wo schon mehr als fünf geschlossen haben, auch in den Außenbezirken sperren die Lokale.

Eine ehemaliges Asienbordell in der Scholzgasse 6 schloss nun. Es steht ausgeschrieben. Das vormalige „Thaiparadies“ gehörte in den Verbund der Lokale „Rögergasse 12a“ und im erweiterten Sinn auch zum Lokal Thaimassage in der Sechsschimmelgasse. Zumindest boten die Webseiten untereinander einen Linkverband.

Zuletzt ältere Asiatinnen und Transen

Zuletzt bot man in der Scholzgasse gemischtes Angebot, das aus älteren Asiatinnen und aus jungen Transvestiten bestand. Das war einmal. Nun ist die Lokalität zur Vermietung ausgeschrieben. Wer es haben will, erhält zwei unterirdische Zimmer ohne Außenfenster. Die Grundmiete ist niedrig, die öffentliche Anbindung ist schlecht und beworben wurde das Lokal „Scholzgasse“ zuletzt kaum mehr.

Das Lokal hat zwei „Zimmer“, einen zentralen Aufenthaltsraum, eine Bar und zwei Toiletten. Es hat keine Außenfenster, liegt im Keller. Angrenzend nach hinten sind die Kellerräume des Hauses für die anderen Mieter.

Hier das Inserat vom 26. Februar 2010:

Mit Eckbadewanne.

Eckbadewanne inklusive. (Foto von Plakat: Oswald für Blaulicht und Graulicht)

Makel: Lokal hat kein Fenster.

Innen war es fast so düster wie auf diesem schlechten Foto. Das Lokal hat einen Makel: Es hat keine Fenster hat Außen. (Foto von Plakat: Oswald für B&G)

Marcus J. Oswald (Ressort: Asien Lokale, Wien)

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