Rotlicht in Wien und der Welt

Israelitische Kultusgemeinde Wien vermietet Wohnung an Asienpuff

Posted in Asien Lokale, Prostitution, Wien by rotlichtwien on 20. April 2010

Das Inserat ist brandneu von heute, wird aber schon seit Monaten täglich geschalten: In der Florianigasse 36 in 1080 Wien ist ein Asienbordell. (Foto Inserat Krone 20. April 2010, S. 56, Archiv B&G)

Der Ort des Geschehens: Florianigasse 36, 1080 Wien. (Foto: Blaulicht und Graulicht, 20. April 2010)

(Wien, im April 2010) Wenn man sich die Frage stellt, wer im Rotlicht Geld verdient, muss dieses Mal die Antwort sein: Die Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG).

Die IKG vermietet ein Haus, das sie selbst besitzt und das mitten in der Wiener Josefstadt steht, an einen asiatischen Bordellbetreiber.

Das Inserat wird seit Monaten in der „Kronen Zeitung“ geschalten. Es führt auf den Salon hinter Tür 11 des Hauses Florianigasse 36, 1080 Wien.

Das Antiquariat an der Gasse ist alteingesessen und bietet feine Stücke rund um Baukunst, Viennensia und Judiaca. (Foto: Blaulicht und Graulicht)

Unten im Haus ist ein altes Buchantiquariat, das vor allem Viennensia und Judiaca führt. Doch schon zwei Stockwerke höher, rauf über das Mezzanin in den ersten Stock befindet sich hinter der straßenseitigen Wohnung (die Fenster sind den ganzen Tag abgedunkelt) in zwei Bordellzimmern das Asienpuff.

Den ganzen Tag über kommt Kundschaft in dieses Wohnhaus, so auch beim Fototermin, als ein Türke Mitte 40 am Klingelbrett an der einzigen Nummer, die ein Schild hat, anläutet. Wie beim Arzt geht beim Anläuten sofort und direkt das Haustor auf. Der Mann entschwindet nach oben in der Wohnung.

An dieser feinen Adresse mitten in der Josefstadt klingelt man einmal an Tür 11 und schon geht die Tür auf. (Foto: B&G)

Die Wohnung besteht aus einem Gang der rechts in die Duschräume führt (die Eckbadewanne darf von Kundschaft nicht benutzt werden). Außerdem gibt es zwei Bordellzimmer mit der alibihaft aufgestellten medizinischen Liege, die aber nur zur Kleiderablage von der Kundschaft benutzt wird. Der Rest ist dann Verhandlungssache.

Marktübliche Asien-Bordelltarife

Die Preise in diesem Asienbordell sind marktüblich für Wien. Bei 30 Euro beginnt es (Quickie beziehungsweise „Handentspannung“) und setzt sich je nach Zusatzangebot und Länge bis 120 Euro nach oben fort (FS).

Hinter dieser Tür 11 brummt das Schwarzgeldgeschäft mit dem schnellen, bezahlten Sex. Rechnung für die Dienstleistung gibt es keine. Alles brutto für netto. Das Geld schicken die Asiatinnen dann mit Western Union nach Hause oder waschen es im Prater-Spielcasino am Automaten rein. Ariel Muzicant weiss das, denn ihm gehört das Haus. (Foto: Blaulicht und Graulicht)

Die Asiatinnen in diesem Etablissement sprechen kein Wort deutsch. Dennoch bewirtschaften sie dieses Bordell seit Monaten. Im Mai ist Pause, heißt es auf der Homepage, dann fahren die Chinesinnen nach Hause. Und entweder kommen einen Monat später die gleichen wieder oder andere.

Aus Wohnbezirk wird Sperrbezirk

Ariel Muzicant von der Israelistischen Kultusgemeinde ist der Hausherr im Haus Florianigasse 36 im 8. Wiener Bezirk. Er unterstützt durch die Vermietung dieser Wohnung das Treiben der Asiatenninnen mitten in einem Wohnbezirk.

Das Haus Florianigasse steht im Eigentum der IKG Wien. Man verwaltet das Haus auch.
(Foto: Blaulicht und Graulicht)

Ihm scheint wichtig zu sein, dass der Bakschisch rollt. Daher ging ein Brief an die IKG Wien, in welchem der Präsident der Israelistischen Kultusgemeinde über das Treiben hinter Tür 11 seines Hauses aufgeklärt wird.

Damit er sich eigenständig informieren kann, was in seinem Haus geschieht, hier der Link: www.asiaclub.at

Marcus J. Oswald (Ressort: Asien Lokale, Prostitution, Wien)

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